13.08. - 25.08. Karlsruhe

Rote Linien der Camporga

Warum gibt es diese Regeln?

Viele Menschen organisieren das System Change Camp.

Sie arbeiten in verschiedenen Gruppen.

Nicht alle haben die gleichen Meinungen.

Das Camp soll Gespräche ermöglichen.

Unterschiedliche Meinungen sind willkommen.

Respekt ist dabei sehr wichtig.

Das Camp ist kein vollständig geschützter Ort.

Nicht alle Konflikte lassen sich vermeiden.

Das Programm

Die Organisierenden kennen meist nur die Beschreibung eines Angebots.

Sie können nicht jedes Angebot genau prüfen.

Für den Inhalt sind die Gruppen selbst verantwortlich.

Das gilt besonders für die Open Spaces.

Deren Inhalt ist vorher oft nicht bekannt.

Hinweise auf problematische Angebote sind wichtig.

Die Organisierenden prüfen jede Rückmeldung.

Sie lernen daraus für die nächsten Jahre.

Was bedeutet eine rote Linie?

Manche Unterschiede sind zu groß.

Dann ist ein gutes Gespräch kaum möglich.

Auch schlechte Erfahrungen können eine Grenze sein.

Das gilt besonders bei wiederholten Problemen.

Belastung der Organisierenden

Viele Menschen arbeiten lange am Camp.

Die Vorbereitung kostet viel Kraft.

Auch das Camp selbst ist anstrengend.

Nicht jeder Konflikt kann sofort gelöst werden.

Die Organisierenden achten auf ihre Gesundheit.

Wir bitten alle um Rücksicht.

Es gibt viele andere Orte für weitere Gespräche.

Diese Liste ist nicht vollständig.

Neue Situationen können neue Grenzen zeigen.

Die Liste bietet eine Orientierung.

Sie zeigt, was das Camp nicht unterstützt.

Im nächsten Teil überarbeite ich die Abschnitte „Autoritäres Verhalten“, „Symbole und Nationalflaggen“ und „Umgang miteinander“ in derselben Einfachen Sprache.

Autoritäres Verhalten

Alle Menschen sollen gleich behandelt werden.

Niemand soll über andere bestimmen.

Wir wünschen uns einen respektvollen Umgang.

Alle Gruppen sollen Platz haben.

Keine Gruppe soll das Camp beherrschen.

Zeige deine Gruppe mit Rücksicht.

Dränge andere Gruppen nicht an den Rand.

Nutze das Camp nicht für Werbung.

Verteile keine Werbung aufdringlich.

Dränge niemanden in eine Gruppe.

Erkläre offen, worum es geht.

Menschen sollen selbst entscheiden.

Gewalt ist nicht erlaubt.

Das gilt für körperliche Gewalt.

Das gilt auch für verletzende Worte.

Veröffentliche keine echten Namen ohne Zustimmung.

Das Organisationsteam bietet das Camp an.

Das Team ist kein Dienstleister.

Nicht jedes Problem lässt sich verhindern.

Alle tragen Verantwortung für das Miteinander.

Symbole und Flaggen

Das Camp setzt sich für eine Welt ohne Grenzen ein.

Nationalismus passt nicht zu diesem Ziel.

Deshalb sollen Nationalflaggen vermieden werden.

Manche Flaggen haben mehrere Bedeutungen.

Sie können für Freiheit stehen.

Sie können an Unterdrückung erinnern.

Sie können Menschen verletzen.

Bitte gehe achtsam mit Flaggen um.

Sprich respektvoll über unterschiedliche Sichtweisen.

Umgang miteinander

Das Camp soll zeigen, wie gutes Zusammenleben aussehen kann.

Alle Menschen sollen sich willkommen fühlen.

Sicherheit bedeutet für Menschen unterschiedliche Dinge.

Wir möchten, dass sich möglichst viele sicher fühlen.

Jede Person trägt Verantwortung.

Behandle andere Menschen mit Respekt.

Verletze niemanden.

Körperliche Gewalt ist verboten.

Seelische Gewalt ist ebenfalls verboten.

Diskriminierung hat keinen Platz.

Diskriminierung kann allen passieren.

Jeder Mensch kann daraus lernen.

Denke über dein eigenes Verhalten nach.

Sprich über Probleme.

Suche gemeinsam nach Lösungen.

Du kannst dafür Gruppen-Treffen nutzen.

Du kannst auch das Awareness-Team ansprechen.

Bei Streit hilft die Gruppe für Konflikt-Hilfe.

Das Camp ist auch ein Lern-Ort.

Menschen bringen unterschiedliche Erfahrungen mit.

Wir möchten voneinander lernen.

Wir möchten achtsam miteinander umgehen.