13.08. - 25.08. Ort geben wir noch bekannt

Unsere Learnings zum Barriereabbau

Auf dem Camp 2025 haben wir das erste Mal richtig Barrieren abgebaut.

Wir haben verschiedene Erfahrungen zu Behinderung. Wir haben sehr viel gelernt! Von Menschen auf dem Camp, die uns ihre Erfahrungen erzählt haben. Und von Menschen, die nach dem Camp unsere Pläne bewertet haben. Alle Menschen zusammen haben viel Wissen zu Barrieren-Abbau. Wir möchten euch zeigen, was wir gelernt haben. Das ist nur ein ganz kleiner Teil davon. Wir versuchen, die Dinge anders zu machen. Wir wissen noch nicht, was wir wirklich schaffen. Wir hoffen ihr könnt auch etwas davon lernen:

– Wir möchten Taube Menschen auf das Camp einladen. Menschen, die Gebärden-Sprache benutzen. Wir brauchen dafür Übersetzung. Das macht ein Mensch, der Laut-Sprache spricht und Gebärden-Sprache kann. Das kostet Geld und wir müssen ganz früh die Menschen fragen, ob sie Zeit haben. Es ist auch wichtig sich mit mehr Tauben Menschen auszutauschen. Dann können wir wissen, was die Menschen sich auf dem Camp wünschen.

– Es gibt wenig Menschen, die Bildung in Einfacher Sprache können. Bei Leichter Sprache ist es noch schwerer. Wir fangen erstmal mit Einfacher Sprache an. Wir wissen nicht: Ist das Camp für Menschen, die Leichte Sprache brauchen, ein guter Ort? Das ist ein Ziel für die Zukunft.

– Wir möchten Menschen auch mit einem Auto vom Bahnhof abholen können. Das planen wir nächstes Jahr.

– Wir möchten, dass mehr Menschen beim Programm dabei sein können. Deswegen wollen wir auch Online-Programm machen. Wir wissen noch nicht wie viel das sein wird.

– Menschen, die sich schnell mit Krankheiten anstecken, sollen auch auf das Camp kommen können. Es soll Räume geben, in denen alle Masken tragen müssen.

– Wir wollen mehr ruhige Orte planen. Das Ruhezelt soll ruhiger sein. Wir wollen in der Nähe vom Camp Orte haben, an denen Menschen ruhig entspannen können.

– Die Schilder sollen größer werden. Wir wollen sie auch früher aufhängen. Und es soll Weg-Weiser geben. Das sind lange Stäbe an denen viele Schilder dran sind. Dort kann man sehen, wohin man muss.

– Wir haben Übersetzung mit einer KI ausprobiert. KI heißt: Künstliche Intelligenz. Es ist ein Programm, das ein bisschen selbst denken kann. Es war eine spannende Erfahrung. Aber es macht noch zu viele Fehler. Wahrscheinlich machen wir das nicht nochmal.

– Wir haben nicht an klein-wüchsige Menschen gedacht. Von den Menschen auf dem Camp haben wir hilfreiche Hinweise bekommen. Das planen wir jetzt mit.

– Wir wollen mehr Boden-Platten haben. Und bessere Kabel-Brücken. Das sind Tunnel aus Plastik, die über Kabel drüber gelegt werden. So gehen die Kabel nicht kaputt.

– Wir wünschen uns mehr Möglichkeiten, spontan Programm zu machen.

– Die Assistenzen haben vielen Menschen sehr geholfen. Um Menschen vom Bahnhof abzuholen. Um neuen Menschen jemanden zu sprechen zu geben. Und um Menschen bei anderen Aufgaben zu helfen. Assistenz mit Pflege wurde noch nicht gebraucht. Es wird sie auf jeden Fall wieder geben.

Du hast Lust auf das Camp zu kommen und brauchst Assistenz? Du denkst, dass das Camp nicht gut für dich geeignet ist? Du hast Ideen, wie wir das Camp für dich passend machen können? Du kannst dir vorstellen Assistenz zu sein? Dann melde dich bei uns in einer E-Mail an: