13.08. - 25.08. Karlsruhe

Maßnahmen zum Barriereabbau

Wir geben unser bestes, das SCC für möglichst viele Menschen zugänglich zu machen.

Unsere Kapazitäten und finanziellen Ressourcen begrenzen unsere Möglichkeiten. 
Es ist bei manchen Dingen noch nicht sicher, ob wir sie organisatorisch schaffen. 

Bitte füll unser Barrieren-Abbau Formular aus, wenn du Barrieren erwartest. Nur dann können wir dir genau und sicher sagen, was wir umsetzen können. 
Diese Liste kann natürlich niemals einen Anspruch auf Vollständigkeit haben. Du weißt selbst am besten, was für dich Barrieren sind. 
Bei Fragen melde dich gerne bei uns per Mail an oder per Telefon an +49 1521 5448883.

Wichtige Barrieren

  • Das Programm ist in Schwerer Sprache. Der Programmplan ist auch in Schwerer Sprache auf Deutsch und Englisch. Du kannst eine Assistenz oder einen Buddy anfragen. Diese Personen unterstützen dich beim Programmplan und können mit dir in Programme gehen.

  • Wir haben nicht genug Bodenplatten, um alle Wege und Zelte auszulegen. Der Bereich des Barrierearmen Camps und das Infozelt werden sicher mit Boden-Platten ausgelegt. Die Wege im Park sind in ihrer Beschaffenheit rollstuhlgerecht, aber an manchen Stellen sehr steil. Die Wiese kann bei günstiger Witterung (d.h. nicht zu viel Regen) auch befahren werden. Wenn du Unterstützung beim Fahren/Laufen über den Rasen oder die Hügel brauchst, melde dich bei uns. (Nett zu wissen: Dank einer Förderung können fürs nächste Jahr mehr Bodenplatten angeschafft werden)

  • Direkt am Park ist dauerhaft das Rauschen einer Autobahn hörbar. Du bekommst auf dem Camp Ohrstöpsel und Lärmschutz-Kopfhörer. Es gibt ein Chill-Zelt und ein Ruhe-Zelt. Wenn du Ruheräume außerhalb des Camps brauchst, melde dich bei uns.

  • Der Weg zwischen Zeltwiese zum Schlafen und der Programm- und Essensfläche ist 400m lang. Wenn du Unterstützung brauchst, den Weg zu überwinden, melde dich bei uns.

  • Es wird keine Induktionsschleifen oder automatische Untertitelung geben. Wir werden dieses Jahr Technik für Induktionsschleifen ausprobieren, sodass wir sie im nächsten Jahr auf dem Camp haben können.

  • DGS Verdolmetschung gibt es nur am 21.08. um 14:30 und 16:30 für die beiden Workshop-Slots für je einen Workshop.

  • Da wir in einem Park sind, können Allergien auftreten. Wenn bei dir Pollen- oder Gräser-Allergien bekannt sind, nimm am besten Tabletten dagegen mit. Gegebenenfalls können auch die Sanis weiterhelfen.

  • Das nächste Krankenhaus ist 850m entfernt (ViDia Christliche Klinik). Die nächsten Supermärkte knapp 1000m. Es gibt wenige Parkplätze in direkter nähe (Wilhelm-Baur-Straße) und einen großen Parkplatz mit Ladestation in 500m Entfernung (Parkplatz SV Beiertheim).

Das folgende Menü ist so gestaltet, dass du durch Anklicken der Unterkategorien weitere Informationen erhältst.

Maßnahmen vor dem Camp

Barrierearme Anmeldung

Informationen

  • Informationen zum Gelände und der Umgebung auf unserer Website mit Bildern 

  • Informationen zum Programm auf unserer Website (inkl. Essens- und Pausenzeiten)

  • Website ist Screenreader-kompatibel und in Einfacher Sprache verfügbar
  • Pack-Liste 

  • Liste mit verbleibenden Barrieren auf unserer Website

An- und Abreise und Ankommen

  • Assistenz bei An- und Abreise

  • Ansprechpersonen aus dem Inklusionsteam vor Ort

  • Infozelt als erste Anlauf-Stelle mit Übersicht zu unseren Angeboten

  • Shuttle mit einem Auto
  • Lastenrad für Gepäck oder Menschen (auch auf dem Camp)

Maßnahmen auf dem Camp

Persönliche Begleitung & Assistenz

  • Pflege-Assistenz 

  • Alltags-Assistenz

  • Buddy-System für Orientierung, Struktur und emotional-soziale Unterstützung

  • Erreichbarkeit nachts für Assistenzen

  • Assistenztiere sind natürlich erlaubt​​​​​​​

Infrastruktur

  • ebene Wege durch Boden-Platten im barrierearmen Camp und Info-Zelt

  • Barrierearme Sanitäranlagen (Toiletten, Dusche, WCs) 

  • Infos zu Parkplätzen und Anfahrtswegen auf der Website

  • Zelt für Pflege
  • Zugang zum Kühlschrank auf Anfrage
  • Campingstühle mit Rücken-Lehne zum Ausleihen

Hygiene-Konzept

  • Hygienekonzept auf Website und als Aushang auf dem Camp
  • politisches Statement zu Infektionsschutz
  • Teilnahme für immunkompromittierte Menschen ermöglichen durch Infektionsschutz-Konzept
    • auf Wunsch werden in einem Zelt FFP2 Masken getragen – das muss bis 60min vor einem Programm-Punkt an uns kommuniziert werden, damit wir das sicher umsetzen können
  • oben offene Toilette für immunkompromittierte Menschen (rollstuhlgerecht)

Essen

  • Menschen dürfen die Schlange überspringen, wenn sich nicht lange dort warten können
  • Es wird den ganzen vormittag Frühstück verfügbar sein
  • Eine separate Küche achtet auf Allergien, Unverträglichkeiten und andere Bedürfnisse zum Essen 
  • Reizarmes Zelt zum ruhigen Essen
  • separate Abhol-Stelle für schnelle Abholung von Essen ohne Interaktion (hier keine Änderung am Essen möglich) 

Schlafen & Rückzug

  • Eine Zeltfläche, die kurze Wege zu wichtigen Orten auf dem Camp hat
  • Eine ruhige Zeltfläche, möglichst weit weg von Lautstärkequellen
  • Bevorzugte Plätze bei der Bettenbörse für Übernachtungen in Wohnungen in der Nähe
  • Ruhe-Räume außerhalb vom Camp
  • Schlafzelte mit Bodenplatten, Feldbetten und Strom
  • ein Chillzelt (zentral) und ein Ruhezelt (abseits) mit Möglichkeit zum Liegen
  • Zelt für Rückzug und Austausch von behinderten Menschen: Disability Safer Space
 

Beschilderung & Orientierung

  • Lagepläne mit großen Symbolen

  • Ausschilderung mit Wegweisern

  • Kontrastreiche Markierungen von Wegen und Hindernissen
  • Beschilderungen auf dem Camp mit großer, serifenloser Schrift, und METACOM-Symbolen und in schwarz/weiß 

  • große Banner für die Zelt-Nummern

  • Beleuchtung vom barrierearmen Camp und der barrierearmen Toilette+Dusche nachts

Kommunikation & Informationszugang

  • Aushänge im Infozelt hängen nicht höher als 1,40m oder sind woanders noch einsehbar
  • METACOM-Material zur Ausleihe

  • METACOM-Symbole als Aushang bei Kiosk/Küfa/Infopunkt

  • Buttons zur Kommunikationserleichterung wie: „Ich habe Lust auf Austausch“, „Bitte nicht ansprechen“, Sonneblume für unsichtbare Behinderungen

  • Camp-Ticker in Einfacher Sprache, Schwerem Deutsch und Englisch

  • Das Inklusions-Team ist immer erreichbar

  • Gehörschutz, Regulationshilfen, Campingstühle und Rollstühle zur Ausleihe am Info-Zelt

Programmgestaltung & Ablauf

  • Klarer, gleichbleibender Tagesablauf mit ausreichend Pausen

  • Liegemöglichkeiten in Programmzelten (Feldbetten)

  • Teilnahme an allen Inhalten ist freiwillig. Menschen können nach eigenem Ermessen kommen und gehen und auch während der Inhalte selbstständig Pausen machen​​​​​​.
  • Programm ist im Vorfeld auf unserer Website als Textdokument und PDF herunterladbar. Es wird vor Ort ausgehängt. Und es gibt eine App, in der Inhalte gespeichert werden und somit ein individuelles Programm zusammengestellt werden kann

Sensibilisierung

Für Teilnehmende:
  • Infoblätter zu verschiedenen Behinderungserfahrungen und Barrieren-Abbau hängen am Info-Zelt aus 

  • Informationen zu inklusivem Verhalten hängen auf dem Camp aus 

Für Buddies & Assistenzen:
  • Informationen zu Grundlagen von Assistenz und bei Bedarf zum Umgang verschiedenen behinderten Menschen 

Für Referierende:
  • Zusendung von Maßnahmen zu barriereärmeren Workshops an alle
  • können auch auf unser Maßnahmen- und Assistenzangebot zurückgreifen
  •  

Awareness & Sicherheit

  • geschultes Awareness-Team als Anlaufstelle für psychische Belastung oder bei Diskriminierungserfahrung

  • Notfallkonzept berücksichtig behinderte, T*taube und blinde Menschen

Bildung

  • Planung von Programm von behinderten und mehrfach diskriminierten Referent*innen
  • Sensibilisierung zu Infektionsschutz durch Material auf dem Camp und Helfende in Workshops
  • Online-Programm (teils hybrid) vom 20.-22. August
  • Schwerpunkt-Wochenende zum Thema Enthinderung vom 21.-23. August
    • auch Workshops in Einfacher Sprache

Mitgestaltung

  • Anbieten von kürzeren, energiearmen, barriereärmere Schichten
  • einfacherer Weg für Anmeldung von Programm (via E-Mail statt Formular)
  • barrierearme Möglichkeit zur Gestaltung von Open Spaces 

Maßnahmen nach dem Camp

Feedback

  • Feedback per Mail/Signal/Telefonat/Video-Telefonat möglich

  • Einladung zur weiteren Mitgestaltung an unserem Angebot