Wichtige Informationen
Bei Fragen zum Abbau von Barrieren findest du Hilfe auf der Seite Maßnahmen zum Barriereabbau.
Bei Diskriminierung oder verletzendem Verhalten hilft das Awareness-Team.
Du findest das Awareness-Zelt auf dem Camp-Plan.
Du möchtest einen geschützten Treffpunkt anbieten?
Dann nutze die Safer Spaces.
Du brauchst Hilfe bei einem Streit?
Dann wende dich an die Gruppe für Konflikt-Hilfe.
Du möchtest über Diskriminierung sprechen?
Dann besuche eine Betroffenen – Vernetzung.
Dort treffen sich Menschen mit ähnlichen Erfahrungen.
Du kannst schon vor dem Camp beitreten.
Wenn du mitarbeiten möchtest, schreibe an:
Wir freuen uns über deine Unterstützung.
So erreichst du uns:
Vor dem Camp:
Wir antworten so schnell wie möglich.
Während des Camps:
Wir sind täglich von 18:00 bis 19:00 Uhr im Zelt.
Wir hören zu.
Wir nehmen Kritik ernst.
Wir unterstützen Gespräche.
Wir geben Rückmeldungen an das nächste Camp weiter.
Langfassung des Antidiskriminierungs-konzepts
Diskriminierung bedeutet Benachteiligung oder Ausgrenzung.
Menschen werden wegen bestimmter Merkmale schlechter behandelt.
Zum Beispiel wegen:
-
Herkunft
-
Religion
-
Behinderung
-
Geschlecht
-
Alter
-
Aussehen
-
sexueller Identität
-
Geld oder Beruf
Auch verletzende Witze können Diskriminierung sein.
Abwertende Aussagen können ebenfalls Diskriminierung sein.
Die betroffene Person muss nicht anwesend sein.
Die Wirkung ist wichtig.
Auch unbeabsichtigte Aussagen können Menschen verletzen.
Warum sprechen wir darüber?
Viele Menschen erleben Diskriminierung.
Manche erleben sie häufiger.
Viele Menschen haben Vorteile gegenüber anderen.
Fast alle lernen diskriminierende Verhaltensweisen.
Das passiert durch das Leben in unserer Gesellschaft.
Auch auf diesem Camp kann das passieren.
Wir möchten das verändern.
Unser Ziel
Das Camp soll für alle offen sein.
Alle sollen respektvoll behandelt werden.
Wir möchten gemeinsam lernen.
Wir möchten Diskriminierung erkennen und verhindern.
Wir wünschen uns Unterstützung vor dem Camp.
Wir wünschen uns Unterstützung während des Camps.
Wir wünschen uns Unterstützung nach dem Camp.
Im nächsten Teil überarbeite ich den Abschnitt „Für Menschen mit Diskriminierungserfahrungen“ bis einschließlich der Angebote auf dem Camp.
Für Menschen mit Diskriminierungserfahrungen
Das Camp ist kein vollständig geschützter Ort.
Auch auf dem Camp kann Diskriminierung passieren.
Das liegt an unserer Gesellschaft.
Viele Menschen bringen gelernte Verhaltensweisen mit.
Das Camp dauert nur wenige Tage.
Deshalb können wir nicht alle Probleme verhindern.
Wir wollen Diskriminierung ernst nehmen.
Wir möchten Menschen unterstützen.
Wir möchten gutes Miteinander fördern.
Wir bieten dafür verschiedene Hilfen an.
Unsere Angebote
Informationen
Vor dem Camp informieren wir über Diskriminierung.
Auch auf dem Camp gibt es Informationen.
Alle Mitwirkenden erhalten diese Informationen.
Awareness-Team
Das Awareness-Team unterstützt betroffene Menschen.
Du kannst jederzeit Hilfe suchen.
Das Team hört zu.
Das Team begleitet dich.
Geschützte Treffpunkte
Es gibt mehrere geschützte Zelte.
Diese Orte heißen Safer Spaces.
Es gibt ein Chill-Zelt für alle.
Es gibt ein Ruhe-Zelt für alle.
Es gibt ein Zelt für Menschen mit Rassismus-Erfahrungen.
Es gibt ein Zelt für Menschen mit Behinderung.
Es gibt ein Zelt für Menschen mit besonderer Wahrnehmung.
Es gibt ein Zelt für Frauen sowie manche andere Geschlechter.
Ein Zelt können Gruppen selbst nutzen.
Schreibe dafür ein Schild vor das Zelt.
So wissen andere Menschen Bescheid.
Betroffenen-Vernetzung
Es gibt Gruppen für betroffene Menschen.
Dort kannst du Erfahrungen teilen.
Ihr könnt euch gegenseitig unterstützen.
Ihr könnt gemeinsam Ideen entwickeln.
Die Ergebnisse können an das Camp weitergegeben werden.
Gesprächs-Runden
Alle Menschen können an Gesprächs-Runden teilnehmen.
Dort geht es um gerechtes Zusammenleben.
Ihr könnt gemeinsam lernen.
Materialien
Es gibt Bücher und andere Materialien.
Sie helfen beim Lernen über Diskriminierung.
Alle dürfen diese Materialien nutzen.
Rückmeldungen
Du kannst uns jederzeit schreiben.
Du kannst uns auch persönlich besuchen.
Unsere Sprechzeit ist 18:00 bis 19:00 Uhr.
Wir hören zu.
Wir nehmen Rückmeldungen ernst.
Wir geben wichtige Hinweise weiter.
Bei seelischer Belastung hilft das Awareness-Team.
Bei Streit hilft die Gruppe für Konflikt-Hilfe.
Für Menschen mit mehr Vorteilen
Manche Menschen haben mehr Vorteile als andere.
Sie erleben seltener Diskriminierung.
Viele Vorteile bleiben oft unbemerkt.
Wir laden alle zum Nachdenken ein.
Frage dich:
Wie gehe ich mit anderen Menschen um?
Was kann ich besser machen?
Das Lernen endet nie.
So kannst du helfen
Greife ein
Siehst du Diskriminierung?
Dann handle.
Unterstütze die betroffene Person.
Sprich gegen verletzende Aussagen.
Schweigen hilft oft nicht.
Lass betroffene Menschen selbst entscheiden
Biete Hilfe an.
Entscheide nicht für andere Menschen.
Frage, welche Unterstützung gewünscht ist.
Nimm Kritik an
Vielleicht verletzt dein Verhalten andere Menschen.
Höre gut zu.
Nimm die Kritik ernst.
Entschuldige dich.
Lerne aus dem Fehler.
Fehler gehören zum Lernen
Jeder Mensch macht Fehler.
Wichtig ist das Lernen.
Behandle andere Menschen mit Respekt.
Achte auf Gespräche
Nicht alle Menschen sprechen gleich viel.
Gib leisen Stimmen mehr Raum.
Höre aufmerksam zu.
Lass andere ausreden.
Lerne selbst
Informiere dich über Diskriminierung.
Nutze Bücher und andere Materialien.
Erwarte nicht, dass betroffene Menschen alles erklären.
Gehe mit Gefühlen gut um
Neue Erkenntnisse können schwer sein.
Vielleicht fühlst du Scham oder Wut.
Sprich darüber mit anderen Menschen.
Belaste betroffene Menschen damit nicht.
Höre auf den Inhalt
Menschen dürfen wütend sein.
Das kann nach Diskriminierung passieren.
Achte auf ihre Worte.
Bewerte nicht den Ton.
Verallgemeinere nicht
Eine Erfahrung gilt nicht für alle Menschen.
Jeder Mensch erlebt Dinge anders.
Beteilige alle ehrlich
Lade Menschen nicht nur für den guten Eindruck ein.
Alle sollen mitentscheiden können.
Jede Meinung zählt.
Gehe achtsam mit anderen Kulturen um
Manche Kleidung oder Frisuren haben eine besondere Bedeutung.
Behandle andere Kulturen mit Respekt.
Informiere dich vorher gut.
Frage nach, wenn du unsicher bist.
Ein gemeinsames Ziel
Wir möchten voneinander lernen.
Wir möchten Diskriminierung abbauen.
Wir möchten gemeinsam handeln.
So wird das Camp für alle besser.
Im letzten Teil folgt noch das Abschlusszitat sowie die Hinweise auf weitere Informationen in Einfacher Sprache.
Zum Schluss
Ein Satz passt gut zu unserem Ziel:
Wir arbeiten gemeinsam für mehr Gerechtigkeit.
Niemand muss den Weg allein gehen.
Gemeinsam können wir mehr erreichen.
Unser gemeinsames Ziel
Wir möchten eine gerechte Welt.
Alle Menschen sollen mit Respekt behandelt werden.
Alle Menschen sollen mitentscheiden können.
Wir wünschen uns einen offenen Austausch.
Wir möchten gut miteinander sprechen.
Wir möchten voneinander lernen.
Wir lösen Konflikte mit Respekt.
Wir übernehmen Verantwortung für unser Handeln.
Gemeinsam schaffen wir ein gutes Camp.
